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Studienausflug nach Kyoto mit der Universität Tokio

In diesem Beitrag schreibe ich über einen Studienausflug nach Kyoto der Wirtschaftsfakultät von der Universität Tokio. Der Ausflug fand mitte Oktober statt und führte uns in die Kansai-Region nach Kyoto und Nara. Dabei haben wir unter anderem ein Hügelgrab (Kofun) besucht, unsere eigenen Tücher gefärbt und uns den Kinkaku-ji in Kyoto angeschaut.

Studienausflug nach Kyoto

Tag 1: Shinkansen, Hügelgrab und japanisches Hotel

Wir trafen uns am ersten Tag um 7:30 am Hauptbahnhof Tokio und sind danach von dort mit dem Shinkansen weiter nach Kyoto gefahren. Nach circa 3 Stunden Fahrt kamen wir schließlich in Kyoto an. Dann ging es mit dem Bus weiter in die Präfektur Nara, besser gesagt zum Dorf Asuka, wo wir uns, nach einem leckeren Mittagessen, das Ishibutai Hügelgrab angeschaut haben. In der Nähe des Ishibutai Hügelgrabes haben wir danach auch unsere eigenen Tenugui gefärbt. Dabei mussten wir die traditionellen Methoden verwenden und haben natürliche Farbstoffe genutzt, die z.B. aus Wurzeln, Nüssen oder Blumen gewonnen werden.

Japanisches Mittagessen Tag 1

Typisch japanisches Mittagessen mit viel Fisch.
Japanisches Mittagessen in Asuka

Das Dorf Asuka

Reisfelder vor dem Dorf Asuka
Das Dorf Asuka, Kaiserstadt während der Asuka-Zeit

Ishibutai Hügelgrab

Tenuguifärbung

Kusakizome: Traditionelle japanische Färbung eines Tuchs (Tenugui), mein Endergebnis.
Voi­là! Das fertige Tuch mit Bambusmuster

Darauf ging es mit dem Bus zurück nach Kyoto und wir haben im Hotel eingecheckt. Die Zimmer und das gesamte Hotel waren im japanischen Stil gehalten. Dort haben wir dann auch zu Abend gegessen und im Anschluss noch ein Nomikai abgehalten.

Das Hotel in Kyoto

Honhoji Hotel in Kyoto

Japanisches Abendessen Tag 1

Tag 2: Arashiyama Tenryu-ji, Kinkakuji und Heimkehr

Am nächsten Tag ging es direkt früh morgens wieder los. Um 7 Uhr gab es erstmal Frühstück und um 8:30 sind wir dann mit dem Bus zum Arashiyama Tenryu-ji gefahren. Besonders beeindruckend fand ich hier den Bambus-Wald. Dort hatten wir auch die Möglichkeit Souvenirs zu kaufen. Kyoto ist besonders für seine „Matcha(Grüntee)“-Spezialitäten bekannt. Daraufhin ging es weiter zum Kinkaku-ji, dem wohl ikonistschem und bekanntesten Bauwerk in Kyoto. Ich war, wie ich in meinem Artikel zu meiner ersten Japanreise geschrieben habe, bereits einmal beim Kinkaku-ji, aber da diese Reise bereits 7 Jahre her ist, war der Besuch für mich trotzdem wieder beeindruckend.

Frühstück und Check-out

Arashiyama Tenryuji

Kinkaku-ji

Danach haben wir dann wieder im traditionellen japanischen Stil zu Mittag gegessen.

Im Anschluss ging es dann zurück zum Kyoto Hauptbahnhof wo wir nochmal die Möglichkeit bekamen uns mit Souvenirs einzudecken. Dann ging mit dem Shinkasen zurück nach Tokio.

Meine Mitbringsel

Die Yatsuhashi kann ich übrigens sehr empfehlen, das sind Reis-Teigtaschen mit Zimt und Füllung, meistens Rotebohnen-Paste oder Matcha. Sehr lecker!!

Wenn dir mein Reisebericht über den Studienausflug nach Kyoto gefallen hat, dann ist vielleicht auch mein Reisebericht über meine erste Japanreise interessant für dich.

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