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Die Welt der japanischen Schriftzeichen

In diesem Beitrag schreibe ich über japanische Schriftzeichen. Denn in Japan werden ganze vier Schriftsysteme parallel verwendet. Natürlich kann ich in diesem Beitrag nicht zu sehr ins Detail gehen, schließlich gibt es ganze Bücher nur über die japanischen Schriftzeichen. In diesem Beitrag möchte ich einen kurzen und verständlichen Überblick über die einzelnen Schriftsysteme und ihre Verwendung geben.

Benutzung der Schriftsysteme in Japan

In Japan werden im Alltag vier verschiedene Schriftsysteme mit verschiedenen Schriftzeichen parallel verwendet. Die als Kana zusammengefassten Hiragana (あ) und Katakana (ア), die Kanji (安) und die Romaji (A).

Heute wird im allgemeinen Japanisch eine Kombination aus Hiragana und Kanji verwendet. Nomen werden in der Regel mit Kanji geschrieben und Verben und Adjektive mit einer Kombination von Kanji und Hiragana. Katakana werden benutzt, um westliche Lehnwörter zu schreiben. Auch in anderen speziellen Fällen werden Katakana benutzt, z. B. auch häufig für Tiernamen, für lautmalerische Begriffe oder zur Betonung eines Wortes. Ich werde die einzelnen Schriftsysteme weiter unten genauer erläutern.

Folgende Bilder zeigen die parallele Verwendung aller vier Alphabete im japanischen Alltag. In jedem dieser Bilder findet ihr sowohl Kanji als auch Hiragana, Katakana und Romaji.

Wird in Japan vertikal oder horizontal geschrieben?

Historische Dokumente wurden immer von oben nach unten, also vertikal, und von rechts nach links geschrieben. Kanji, Hiragana und Katakana wurden somit für die vertikale Verwendung entwickelt. Aber mit der zunehmenden Verbreitung des westlichen Alphabets und mathematischen Formeln wurde die vertikale Schreibweise zunehmend unpraktisch.

Folgender kurzer Text zeigt die vertikale Schreibweise die einen bei japanischen Romanen auch heute meistens noch erwartet. Der Text zeigt außerdem noch einmal die parallele Verwendung von Kanji, Hiragana und Katakana.

日本学校への訪問一番印象っています何故なら交流プログラムして日本学生たちと出会うことができたからです津波被害けた被災地域への訪問印象っています

Heute findet man in japanischen Lehrbüchern häufig eine horizontale Schreibweise, aber auch die vertikale Schreibweise wird weiterhin verwendet z. B. in fast allen Romanen, Zeitungen und Magazinen. Mit der Standardisierung der horizontalen Schreibweise auf Computern und Smartphones haben sich jüngere Japaner zunehmend an die horizontale Schreibweise gewöhnt. Auch die Tatsache, dass japanische Jugendliche nicht mehr so viele Magazine und Zeitungen lesen wird teilweise für die Entwicklung verantwortlich gemacht. Japanische Bücher klappt man übrigens immer von links nach rechts, also genau anders rum wie in Deutschland, auf. Also die Bücher sind aus deutscher Perspektive quasi spiegelverkehrt.

Die Hiragana

Die beiden phonetischen Silbenschriften Hiragana und Katakana wurden als vereinfachte Formen der aus China übernommenen Kanji entwickelt um das Lesen zu vereinfachen. „Phonetisch“ bedeutet, dass sie für sich keine Bedeutung, bis auf den Laut für den sie stehen, haben. Anders als bei den Kanji wo jedes Zeichen einem Wort entspricht, haben die Kana also keine Bedeutung für sich sondern lediglich eine Lesung (wie auch unser Alphabet). Die kursiven (kurvigen) Hiragana wurden in der Mitte des 8. Jahrhunderts für den Gebrauch in Briefen und fiktiven Geschichten entwickelt. Die Hiragana sind vereinfachte Formen von Kanji mit der gleichen Lesung.

Diese Beispiele verdeutlichen, wie die Hiragana von Kanji mit der gleichen Lesung abgeleitet wurden:
安 (a) → あ (a)
以 (i) → い (i)
女 (me) → め (me)
Weiter unten findest du eine Tabelle mit allen Ableitungen.

Folgende Tabelle zeigt alle Hiragana, die es gibt, bzw. genauer, die heute noch verwendet werden. Von diesen Hiragana gibt es noch Abwandlungen. Eine vollständige Tabelle findest du weiter unten.

a
i
u
e
o
あ (a)
い (i)
う (u)
え (e)
お (o)
k
か (ka)
き (ki)
く (ku)
け (ke)
こ (ko)
s
さ (sa)
し (shi)
す (su)
せ (se)
そ (so)
t
た (ta)
ち (chi)
つ (tsu)
て (te)
と (to)
n
な (na)
に (ni)
ぬ (nu)
ね (ne)
の (no)
h
は (ha)
ひ (hi)
ふ (fu)
へ (he)
ほ (ho)
m
ま (ma)
み (mi)
む (mu)
め (me)
も (mo)
y
や (ya)
ゆ (yu)
よ (yo)
r
ら (ra)
り (ri)
る (ru)
れ (re)
ろ (ro)
w
わ (wa)
を (wo)
Tabelle mit den Hiragana

Außerdem gibt es noch das Zeichen „ん“ (n), der einzige alleinstehende Konsonant im Japanischen

Variationen

Wie oben erwähnt gibt es noch Abwandlungen der aufgeführten Hiragana. Es gibt von der か (ka)-, さ (sa)-, た (ta)- und は (ha)-Reihe noch Versionen mit Diakritika (das sind kleine Zeichen, die an einen Buchstaben angefügt werden wie im Deutschen z. B. die Punkte über ä, ö und ü). Von der か (ka)-, さ (sa)-, た (ta)- und は (ha)-Reihe gibt es eine Version mit Dakuten (゛) die dadurch zur が (ga), ざ (za), だ (da) und ば (ba)-Reihe werden und von der は (ha)-Reihe eine Version mit Handakuten (゜) die dadurch zur ぱ(pa)-Reihe wird.

Außerdem gibt es noch Diagraphen (so nennt man es, wenn zwei Buchstaben kombiniert werden, um einen Laut zu beschreiben). So können き (ki), し (shi), ち (chi), に (ni), ひ (hi), み (mi) und り (ri) jeweils mit や(ya), ゆ (yu) und よ (yo) kombiniert werden. Dann werden や (ya), ゆ (yu) und よ (yo), als kleine Zeichen angefügt und aus し (shi) und ゃ (ya) wird beispielsweise しゃ (sha). Die kombinierten Schriftzeichen können auch wieder Diakritika haben und しゃ (sha) wird dann beispielsweise zu じゃ (ja)). Insgesamt gibt es also 46 Hiragana und 58 Variationen. Im Folgenden findest du eine Tabelle mit allen Zeichen und Variationen.

Vollständige Hiraganatabelle

Folgende Tabelle zeigt alle sich in Verwendungen befindlichen Hiragana und alle Variationen selbiger.

Hiragana-Tabelle mit allen Variationen der Schriftzeichen
Vollständige Hiraganatabelle

Ursprung der Hiragana

Folgende Tabelle zeigt, wie die Hiragana aus den Kanji abgeleitet wurden. Man sieht, dass die Hiragana vereinfachte Versionen der Kanji sind.

Tabelle die den Ursprung der Hiragana zeigt.
Tabelle mit dem Ursprung der Hiragana von Wikipedia: Pmx / CC BY-SA

Die Katakana

Die eckigen Katakana wurden zu Beginn des 9. Jahrhunderts entwickelt um die Aussprache schwieriger Kanji zu notieren oder erklärende Notizen hinzuzufügen. Katakana sind keine direkte Vereinfachung von Kanji sondern vielmehr einzelne Bestandteile von Kanji mit der gleichen Lesung.

Diese Beispiele verdeutlicht wie die Katakana aus einzelnen Bestandteilen von Kanji abgeleitet wurden.
伊 (i) → イ (i)
江 (e) → エ (e)
多 (ta) → タ (ta)
Weiter unten findest du eine Tabelle mit allen Ableitungen.

Folgende Tabelle zeigt alle Katakana, die es gibt, bzw. genauer, die heute noch verwendet werden. Von diesen Katakana gibt es noch Abwandlungen. Eine vollständige Tabelle findest du weiter unten.

a
i
u
e
o
ア (a)
イ (i)
ウ (u)
エ (e)
オ (o)
k
カ (ka)
キ (ki)
ク (ku)
ケ (ke)
コ (ko)
s
サ (sa)
シ (shi)
ス (su)
セ (se)
ソ (so)
t
タ (ta)
チ (chi)
ツ (tsu)
テ (te)
ト (to)
n
ナ (na)
ニ(ni)
ヌ (nu)
ネ (ne)
ノ (no)
h
ハ (ha)
ヒ (hi)
フ (fu)
ヘ (he)
ホ (ho)
m
マ (ma)
ミ (mi)
ム (mu)
メ (me)
モ (mo)
y
ヤ (ya)
ユ (yu)
ヨ (yo)
r
ラ (ra)
リ (ri)
ル (ru)
レ (re)
ロ (ro)
w
ワ (wa)
ヲ (wo)
Tabelle mit den Katakana

Auch bei den Katakana gibt es natürlich wieder das Zeichen ン (n).

Variationen

Bei den Katakana gibt es einige Variationen, die es bei den Hiragana nicht gibt. Da die Katakana hauptsächlich für fremdsprachige Begriffe verwendet werden wurden einige Kombinationen hinzugefügt, um die fremdsprachigen Begriffe besser wiedergeben zu können.

Zum Beispiel wird mein Name, also Tim, im Japanischen ティム geschrieben. Die Kombination aus „te“ + „kleines i“ die zusammen „ti“ ergibt, gibt es mit den Hiragana eigentlich nicht. Also man könnte es schon auch mit Hiragana schreiben, aber da Hiragana in der Regel für japanische Wörter benutzt werden und es im Japanischen den Laut „ti“ nicht gibt benötigt man die Kombination für die Hiragana nicht. Insgesamt gibt es 46 Katakana und 91 Variationen. Im Folgenden findest du eine Tabelle mit allen Zeichen und Variationen.

Vollständige Katakanatabelle

Folgende Tabelle zeigt alle sich in Verwendungen befindlichen Katakana und alle Variationen selbiger.

Katakana-Tabelle mit allen Variationen der Schriftzeichen
Vollständige Katakanatabelle

Ursprung der Katakana

Folgende Tabelle zeigt, wie die Katakana aus den Kanji abgeleitet wurden. Man sieht, dass die Katakana aus einzelnen Bestandteilen der Kanji entwickelt wurden.

Tabelle die den Ursprung der Katakana zeigt.
Tabelle mit dem Ursprung der Katakana von Wikipedia: Pmx / CC BY-SA

Die Kanji

Herkunft

Die Kanji (übersetzt: Chinesische Zeichen) kamen circa im 4. Jahrhundert in Form von chinesischen Texten über Korea nach Japan. Da Japan zu dieser Zeit noch keine eigene Schrift besaß, wurde die chinesische Schrift übernommen, aus der daraufhin die Hiragana und Katakana entwickelt wurden.

Lesungen

Anfangs wurden die Kanji nur entsprechend ihrer chinesischen Lesung gelesen (on-yomi). Dann wurden die Zeichen genutzt, um dem bereits existenten japanischem Wort zu entsprechen. Die daraus resultierende andere Lesung mit der japanischen Sprache wird kun-yomi genannt. Es gibt auch Kanji mit mehreren on-yomi und kun-yomi.

Also zum Beispiel gibt es das Kanji 犬 welches Hund bedeutet, die chinesische Lesung (on-yomi) ist „ken“, aber auf Japanisch heißt Hund „inu“. Deswegen hat das Kanji 犬 zwei Lesungen, die Chinesische „ken“ (on-yomi) und die Japanische „inu“ (kun-yomi). Wenn ein Wort alleine steht, wird meistens die japanische Lesung verwendet und wenn das Wort in Kombination mit einem anderen Wort verwendet wird, welches chinesischem Ursprungs ist, wird die chinesische Lesung verwendet. Also wenn 犬 alleine steht, wird das Zeichen „inu“ gelesen und bedeutet Hund und beispielsweise wird 犬歯 was Eckzahn bedeutet „kenshi“ gelesen.

Wie Kanji funktionieren

Die Kanji funktionieren ganz anders als die beiden Silbenalphabete Hiragana und Katakana. Bei den Kanji gibt es quasi für jedes Wort ein eigenes Zeichen. Die Kanji sind sogenannte Ideogramme, die sich von Piktogrammen ableiten. Zum Beispiel sieht das Kanji für Fluss 川 mit ein bisschen Fantasie aus wie die Strömung eines Flusses. Die Kanji sind übrigens das wichtigste Alphabet. Nur mit Hiragana und Katakana kommt man in Japan in der Regel nicht weit. So kommen Chinesen beispielsweise oft auch ohne umfassende Japanisch-Kenntnisse in Japan relativ gut zurecht, da sie die meisten Kanji lesen können.

Ein beliebtes Beispiel, um den bildhaften Ursprung der Kanji zu verdeutlichen, ist z. B. das Kanji für Baum (木). Aus zwei Bäumen wird dann ein Hain (林) und aus drei Bäumen ein Wald (森). Aber ganz so einfach ist es bei den meisten Kanji leider nicht.

Es gibt zwar auch eher einfache Kanji wie z.B. 一, ニ und 三 welche jeweils eins, zwei und drei bedeuten, aber es gibt auch ziemlich schwierige Kanji mit vielen Strichen z. B. 鬱, was Depression bedeutet.

Wie viele Kanji es gibt

Es gibt je nach Quelle 50.000-100.000 Kanji. Gebräuchlich sind circa 3000 Zeichen, wovon man in der Regel allerdings nur 2136 Kanji braucht, um z. B. eine japanische Zeitung zu lesen. Diese 2136 Kanji werden Joyo Kanji genannt und wurden vom japanischen Erziehungsministerium standardisiert. Das sind auch die Kanji, die man für den JLPT N1 (das höchste Japanisch-Sprachzertifikat) kennen muss und welche alle Japaner im Laufe ihrer Schullaufbahn lernen. Je nach Fachbereich z. B. in der Wissenschaft aber auch in anderen Bereichen gibt es aber viele weitere Kanji. Ich selbst kann etwas über 2000 Kanji lesen.

Kanjitabelle

Ich habe hier mal eine Tabelle mit den Kanji erstellt die man in etwa für den JLPT N5 (der ersten Stufe des offiziellen Japanisch-Sprachzertifikats) braucht. Falls ein Kanji mehrere Bedeutungen hat, habe ich mir eine ausgesucht.

Tabelle mit den Kanji die man für den JLPT N5 kennen muss.

Die Romaji

Japaner lernen in der Schule auch das lateinische Alphabet. Auf Japanisch werden diese Schriftzeichen Romaji (also römische Zeichen) genannt. Aktiv benutzt wird das lateinische Alphabet nur selten. Man findet es z. B. auf T-Shirts als modischen Aufdruck (wie bei uns ja auch japanische Zeichen als modischer Aufdruck verwendet werden) oder teilweise auch im Fernsehen oder bei Werbungen. Also mit selten meine ich, dass man sie in der Regel nicht in einem japanischen Buch oder einer Japanischen Zeitungen finden wird. Im Alltag sind sie, wie meine Bilder weiter oben gezeigt haben, allgegenwärtig.

Mehr zu japanischen Schriftzeichen

Falls ihr noch tiefer in die Welt der japanischen Schriftzeichen eintauchen wollt, kann ich euch das Buch „Kanji und Kana: Die Welt der japanischen Schrift in einem Band. LERNBUCH UND LEXIKON“* von Wolfgang Hadamitzky empfehlen.

Fragen bitte!

Wenn du noch Fragen zu den japanischen Schriftzeichen hast, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen. Auch wenn du einen Verbesserungsvorschlag hast, freue ich mich natürlich über einen Kommentar.

Wenn dir mein Beitrag „Die Welt der japanischen Schriftzeichen“ gefallen hat und du gerade Japanisch lernst, dann ist vielleicht auch mein Beitrag „Japanische Serien und Filme auf Amazon Prime“ interessant für dich.

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4 Antworten auf „Die Welt der japanischen Schriftzeichen“

Congrats!!!! Es ist Dir ganz hervorragend gelungen die vier japanischen Schriftarten darzustellen!!! Vielen Dank für den tollen Beitrag!!!!!

Das ist eine sehr schöne Erklärung für Leute, die das zum 1. Mal hören. 🙂
Kanji haben mir lange Zeit Probleme bereitet bis ich für mich den richtigen Weg gefunden habe. Das war aber erst als ich bereits in Japan gelebt habe so ca. 2008. 2009 / 2010 hab ich dann den N2 bestanden und hätte auch den N1 machen können. In Japan kam damals die Umstellung der alten Tests 1-kyuu usw. auf die neuen Test (N2 usw.) als erstes. 🙂

Bei mir hat ein System ähnlich wie Heisig sehr gut funktioniert.
Meine Handschrift war immer total hässlich. Ich hab meine japanischen Kollegen immer meine Handschrift bewerten und korrigieren lassen. ^^; ….

Nach 7 Jahren in Japan lebe ich nun seit fast 5 Jahren wieder in Deutschland, arbeite aber in einem Bereich, wo ich täglich noch auf Japanisch schreibe oder telefoniere. Aber ich SCHREIBE gar nichts mehr per Hand, deshalb geht es mir wie vielen Japanern. Ich vergesse einfach viele Zeichen. Ich kann sie zwar noch lesen, aber nicht mehr aus dem Kopf heraus schreiben. :/ …..

Hallo Jasmine,

vielen Dank für deinen Kommentar! 🙂
Ich habe auch eine Zeit lang mit Heisig gelernt und finde die Methode super. Ich habe das erste Buch auch komplett durchgemacht, aber das ständige Wiederholen bleibt auch bei der Methode ja leider nicht aus, auch wenn es damit deutlich schneller geht als durch stumpfes auswendig lernen. Bei mir lief es dann darauf hinaus, dass ich quasi nur noch zur Wiederholung die Kanji per Hand geschrieben habe und sonst eigentlich nie. Ich habe für mich dann irgendwann entschieden, dass es die Zeit nicht wert ist. Ich kann auch alles per Handy und Computer schreiben und die seltenen Gelegenheiten, in denen ich wirklich mal per Hand schreiben muss, sind es für mich nicht wert gewesen das Schreiben per Hand weiter zu üben. Für den JLPT N1 musste man die Kanji ja auch nur lesen können. Ich finde es schon beeindruckend, wenn jemand die Kanji auch per Hand schreiben kann, aber ich persönlich sehe für mich keinen großen Nutzen darin, außer das Staunen einiger Japaner.

Deine Geschichte ist sehr interessant, finde ich cool, dass du in Japan gearbeitet hast und auch in Deutschland weiter mit deinem Japanisch arbeiten kannst! Ich kann mir zur Zeit nicht vorstellen in Japan zu arbeiten, dafür wirken die Arbeitsbedingungen auf mich teilweise doch zu hart. Ich finde in Japan eigentlich fast alles besser als in Deutschland, außer eben die Arbeitsbedingungen, die in einem normalen Leben aber ja schon einen großen Teil ausmachen. 🙂

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