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Alltägliches Japan

Jidōhanbaiki – die japanischen Verkaufsautomaten

In Japan gibt es mehr Verkaufsautomaten (jap. Jidōhanbaiki) pro Person als in jedem anderen Land. Die Automaten stehen in Japan wirklich überall und begrüßen einem bereits am Flughafen. In diesem Artikel möchte ich darauf eingehen, woher die Verkaufsautomaten kommen, wieso sie sich so stark in Japan verbreiten konnten und welche Arten von Verkaufsautomaten es in Japan gibt.

Was sind Jidōhanbaiki?

Jidōhanbaiki (自動販売機じどうはんばいき) oder kurz Jihanki (自販機じはんき) sind Verkaufsautomaten, die ohne manuelle Arbeit verschiedene Produkte verkaufen können. Dabei werden nicht nur Speisen und Getränke, sondern auch viele andere Produkte verkauft. Diese können sowohl in einem Gebäude als auch außerhalb eines Gebäudes stehen und sind in der Regel 24 Stunden am Tag in Betrieb. Dabei sind sie wie vieles in Japan vor allem eines und zwar praktisch (jap. Benri, 便利べんり). Wenn in der Nähe vielleicht schon alle Geschäfte zu haben oder weit und breit kein Geschäft zu sehen ist, so gibt es in Japan eigentlich immer irgendwo einen Verkaufsautomaten, an dem man sich ein kühles Getränk zu einem relativ günstigen Preis kaufen kann.

Die Verkaufsautomaten in Japan verkaufen aber nicht nur Getränke, sondern auch viele weitere Produkte, wie z. B. Eis, Lebensmittel Bahntickets, Unterwäsche, Batterien, Regenschirme, Blumen, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Lose und vieles mehr.

Geschichte

Die Verkaufsautomaten erobern die Welt

Die ersten Verkaufsautomaten sollen bereits 250 v. Chr. in Ägypten vor einem Tempel verwendet worden sein. So wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. im Pneumatica vom Mathematiker und Ingenieur Heron von Alexandria ein Verkaufsautomat beschrieben, der bei Einwurf einer Münze mittels einer Hebelkonstruktion (ähnlich der heutigen Toilettenspülung) heiliges Wasser ausgab.

Der älteste heute noch existierende Verkaufautomat ist ein kleiner Zigarettenautomat, der in englischen Pubs im Jahr 1615 verwendet wurde. Wobei dieser Automat eher halb automatisch war, da der Münzeinwurf zwar die Box öffnete, diese dann aber wieder manuell geschlossen werden musste. Dieses Prinzip ist auch als Ehrlichkeitsbehälter (honesty-box) bekannt.

Ihren Siegeszug machten Verkaufsautomaten erst ab den 1880er-Jahren. Die ersten modernen münzbetriebenen Automaten wurden in den frühen 1880er-Jahren in London, England, eingeführt und gaben Postkarten aus. Von dort verbreiteten sich die Verkaufsautomaten über Deutschland, Frankreich und Skandinavien auf der ganzen Welt. 1893 verkaufte Stollwerck, ein deutscher Schokoladenhersteller, seine Schokolade bereits in ca. 15.000 Automaten. Die Verkaufsautomaten verbreiteten sich immer mehr und hatten jetzt auch Zigaretten, Streichhölzer, Kaugummis und Seifenprodukte im Angebot. Der erste Verkaufsautomat in den USA wurde 1888 von der Thomas Adams Gum Company gebaut und verkaufte Kaugummis auf Bahnsteigen in New York.

Verkaufsautomaten in Japan vor dem 2. Weltkrieg

Es wird angenommen, dass der älteste Verkaufsautomat in Japan eine automatische Waage in einem Lesesaal für Zeitungen im Ueno-Park aus dem Jahr 1876 ist. Allerdings ist der Hersteller des Automaten nicht bekannt und auch nicht, wie lange der Automat betrieben wurde. In den folgenden Jahren wurden einige Patente für Verkaufsautomaten eingereicht, die auch schon verschiedene Funktionen von modernen Automaten aufwiesen, wie z. B. die automatische Erkennung von Falschgeld oder den Rückauswurf des Geldes, wenn ein Produkt ausverkauft ist. Es ist aber nicht bekannt, ob die Automaten jemals in Betrieb waren.

Der älteste noch existierende Verkaufsautomat in Japan ist im Postal Museum Japan ausgestellt. Dabei handelt es sich um einen Verkaufsautomaten für Briefmarken aus dem Jahr 1904. Der älteste japanische Verkaufsautomat für Getränke steht im Ninohe Museum of History and Folklore. Dabei handelt es sich um einen Verkaufsautomaten für Sake, der um das Jahr 1912 verwendet wurde. Ein genaues Baujahr ist aber nicht bekannt.

Die ersten Verkaufsautomaten, die sich in den 1920er-Jahren in Japan stark verbreiteten, waren Verkaufsautomaten für Süßigkeiten. Ein beliebter Verkaufsautomat aus dem Jahr 1924, der von Koichiro Nakayama entwickelt wurde, zeigte den beliebten Zeitungscartoon Charakter „Nonki na Tosan“ und war mit einem Mechanismus ausgestattet, der beim Einwurf einer 1-Sen-Münze einen kurzen Jingle abspielte und eine Süßigkeit auswarf. Es wird angenommen, dass ca. 1.000 dieser Automaten in Süßigkeitengeschäften und Teehäusern aufgestellt wurden. Einige dieser Automaten stehen auch im Hyogo Prefecutrual Museum of History.

Verkaufsautomaten in Japan nach dem 2. Weltkrieg

Mit dem 2. Weltkrieg kam die Entwicklung der Verkaufsautomaten erst mal zu einem Stopp, da der Fokus sich auf Kriegsgeräte konzentrierte. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges und dem einsetzenden Wirtschaftsboom nahm auch die Entwicklung der Verkaufsautomaten in Japan wieder an Fahrt auf. Nach einer Test-Phase am Tokioer Hauptbahnhof wurde 1953 an jeder Station der Yamanote-Line ein Verkaufsautomat für Bahntickets installiert. Da dieser Verkaufsautomat sehr gut von der Bevölkerung angenommen wurde, kamen nun auch immer mehr Verkaufsautomaten z. B. für Saft, Kaugummi, Zigaretten und andere Produkte auf.

1957 entwickelte und verkaufte das Unternehmen Hoshizaki Electric (heute Hoshizaki Corporation) den ersten Verkaufsautomaten, der eine Kühleinheit enthielt, um die Getränke für 10 Yen gekühlt zu verkaufen. Dieser Verkaufsautomat führte zu einem Verkaufsautomaten-Boom in der Saftindustrie. Der Automat „Oasis„, der ebenfalls von Hoshizaki Electric entwickelt wurde, heizte den Trend noch weiter an. Es wird angenommen, dass der Verkaufsmaschinen-Boom, der noch heute in Japan präsent ist, hier seinen Anfang nahm.

Verkaufsautomaten in Japan von 1962 – heute

1962 betrat Coca-Cola Japan die Bühne und flutete den Markt mit der Installation von mehreren Zehntausenden Maschinen pro Jahr. Dabei wendete das Unternehmen ein zweigleisiges System an. Einerseits die reguläre Vermietung von Maschinen an Einzelhandelsgeschäfte und andererseits ein „Full-Service“-Dienst, bei der ein Unternehmen oder eine Person nur einen Ort bereitstellen musste und Coca-Cola Japan den Betrieb des Automaten vollständig übernahm. Viele japanische Getränkehersteller übernahmen das System, welches auch heute noch ein Grund für die zahlreichen Verkaufsautomaten in Japan ist.

Während anfangs aufgrund höherer Gewinnmargen noch die Getränkespender verbreitet waren, entwickelte sich der Markt immer mehr hin zu vorverpackten Getränken in Dosen und Flaschen. Während anfangs noch hauptsächlich Automaten aus Übersee importiert wurden, kamen nun auch immer mehr im Inland produzierte Automaten auf den Markt. Von 1967 bis 1973 wiesen die Verkaufsautomaten eine jährliche Wachstumsrate von 48 % auf. Heute findet man in Japan an wortwörtlich jeder Straßenecke einen Verkaufsautomaten insbesondere für Getränke und es werden nicht nur gekühlte, sondern auch erhitzte Getränke (z. B. bei Kaffe, Tee oder Suppen) angeboten.

Wenn ihr euch noch mehr für die Geschichte und Technologie hinter den Verkaufsautomaten in Japan interessiert kann, ich euch den Fachartikel „History of the Development of Beverage Vending Machine Technology in Japan“ von Yoshihiro Higuchi empfehlen.

Video zur Geschichte der Verkaufsautomaten (Japanisch)

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Die japanischen Verkaufsautomaten in Zahlen

Welche Verkaufsautomaten gibt es?

Ein japanischer Verkaufsautomat (Jidōhanbaiki) für Gondel-Tickets.
Japanischer Verkaufsautomat für Gondel-Tickets

In Japan gibt es alle möglichen Verkaufsautomaten. Während in Deutschland und den USA vermutlich Snackautomaten am häufigsten vorkommen, sind in Japan Getränkeautomaten am verbreitetsten. In Japan werden übrigens auch sehr viele ungesüßte Tees über die Getränkeautomaten verkauft. Auch beliebt sind im Sommer kalter Kaffe in Dosen oder heiße Suppen aus Dosen. Es gibt aber auch viele Ticketautomaten und auch in kleinen Restaurants gibt es oft keine Kasse, sondern man bestellt das Essen über einen simplen Automaten, der dann eine Essensmarke mit dem gewählten Gericht ausgibt, diese gibt man dann dem Koch oder dem Personal und erhält sein Essen.

Quelle: JVMA

Essensautomaten Instantnudeln, Tiefkühlprodukte, Eiscreme, Süßigkeiten
Ticketautomaten Fahrkarten, Essensmarken, Eintrittskarten
Gemischtwaren, Alltagswaren Karten, Hygieneartikel, Zeitungen, Spielzeug
Selbstbedienungsautomaten Geldwechsel-Automat, Kassenautomaten, Münzschließfach, Münzwaschmaschinen, Fotoautomaten
Kategorien von japanischen Verkaufsautomaten

Quelle: JVMA

Anbieter

Quelle: Hiroshi.work

Beim Markt für Getränkeautomaten bzw. beim Markt für nicht-alkoholische Erfrischungsgetränke handelt es sich im Prinzip um ein Oligopol mit wenigen großen Anbietern.
Folgende fünf großen Unternehmen teilen den wesentlichen Markt unter sich auf:

  • Coca Cola
  • Santori
  • Asahi
  • Kirin Beverage
  • Ito En

Die Anbieter verkaufen dabei ca. 1/4 ihrer Getränke über Verkaufsautomaten.

Entwicklung

Quelle: JVMA

Wie an der Grafik zu sehen ist, nimmt die Anzahl der Verkaufsautomaten laut der Japan Vending System Manufacturers Association in Japan ab. Dabei sind von den Verkaufsautomaten circa 60 % Getränkeautomaten. Besonders bei den Getränkeautomaten ist der Markt an vielen Standorten gesättigt und viele Automaten werden aufgrund von Gewinndruck und Arbeitskräftemangel der Betreiber nicht weiter bewirtschaftet. An dieser Entwicklung wird sich aller Voraussicht nach auch erst mal nichts ändern. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus haben die Neuinstallationen noch mal abgenommen bzw. sind nicht vorangekommen. Allgemein versucht die Industrie jetzt weniger die Anzahl der Automaten zu erhöhen und stattdessen den Umsatz pro Automat zu steigern.

Heute stehen in Japan ungefähr 4 Mio. Verkaufsautomaten, das bedeutet auf 30 Japaner, kommt in etwa ein Verkaufsautomat. Dadurch sind die Verkaufsautomaten natürlich auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. In keinem anderen Land der Welt generieren Verkaufsautomaten einen so hohen Umsatz wie in Japan. Im Jahr 2016 entfielen bei einem Jahresumsatz der Verkaufsautomaten von ca. 5 Billionen Yen (in etwa 36 Mrd. Euro) 2 Billionen Yen (in etwa 16 Mrd. Euro) allein auf Getränke. Auch wenn in den USA zahlenmäßig mehr Verkaufsautomaten (für Essen und Getränke) stehen, ist die Dichte an Verkaufsautomaten nirgendwo so hoch wie in Japan.

Warum Verkaufsautomaten so erfolgreich in Japan sind

Jidōhanbaiki am Flughafen Haneda.
Japanischer Getränkeautomat am Flughafen Haneda

Sicherlich gibt es hierfür nicht nur einen Grund, aber oft werden die folgenden Argumente für die Verbreitung der japanischen Verkaufsautomaten angegeben.

Dank der niedrigen Kriminalitätsrate insbesondere in Hinblick auf Vandalismus können die Getränkeautomaten auch problemlos draußen aufgestellt werden. Dort sind diese natürlich besonders praktisch, da die Automaten auch zugänglich sind, wenn z. B. die Geschäfte schon geschlossen haben. Während in Deutschland die Betreiber deswegen Verkaufsautomaten in der Regel nur in Gebäuden oder an Orten mit Kameraüberwachung wie an Bahnhöfen aufstellen, können die Betreiber in Japan die Automaten wortwörtlich in jede Ecke stellen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind bestimmt auch die heißen und schwülen Sommer in Japan, in denen ein kühles Getränk auch gerne mal den Tag retten kann. In Tokio wird es in den Sommermonaten gerne mal über 35 °C heiß.

Grüner Tee aus einem Verkaufsautomaten
Grüner Tee „Ayataka“ aus einem Automaten der Firma Coca-Cola


Die Getränke in den Automaten sind in Japan außerdem vergleichsweise günstig. Die Preise sind in der Regel vergleichbar mit den Preisen in Conbini (Convenience Store), eine Flasche mit kühlem grünen Tee kostet beispielsweise an den meisten Automaten circa 150 Yen, das sind etwa 1,20 €.

Japanischen Verkaufsautomaten: Helfer in der Not

Moderner Verkaufsautomat in Japan
Japanischer Verkaufsautomat mit kostenlosen Getränken im Katastrophenfall

An den japanischen Verkaufsautomaten befindet sich in der Regel immer ein Sticker mit der Adresse, wenn in der Nähe also ein Unfall passiert, kann man sich schnell den nächsten Verkaufsautomaten suchen, die wie gesagt quasi überall stehen und den Einsatzkräften die genaue Adresse mitteilen.

Es gibt in Japan viele Verkaufsautomaten, die bei einer Naturkatastrophe wie z. B. einem Erdbeben eine Katastrophenmeldung der Behörden anzeigen können. Es gibt auch Verkaufsautomaten mit einer Funktion, um bei Naturkatastrophen kostenlos Getränke bereitzustellen, man kann bei einigen Automaten eine Klappe (meistens Gelb oder Orange) an der Vorderseite öffnen, dort gibt es dann z. B. eine Kurbel, wenn man diese betätigt, wird der Akku des Getränkeautomaten geladen und nach einigen Sekunden kann man auch bei einem Stromausfall kostenlos Getränke erhalten. An diesen Automaten befindet sich häufig auch ein Stecker, wodurch man beim Betätigen der Kurbel auch das Smartphone oder andere elektrische Geräte aufladen kann. Es gibt auch Automaten, die mit einem Schlüssel des Aufstellers (z. B. einer Schule o. Ä.) im Katastrophenfall entriegelt werden können um kostenlos Getränke bereitzustellen.

Es gibt auch Getränkeautomaten, in denen sich ein AED (Automatisierter externer Defibrillator) befindet, um im Notfall Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen.

System der Verkaufsautomaten

In Japan bieten die meisten Verkaufsautomaten für Getränke sowohl kalte als auch warme Getränke an. Während sich in den heißen und schwülen Sommermonaten besonders die eiskalten Getränke großer Beliebtheit erfreuen, sind die heißen Getränke im kühlen Winter eine gute Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Dabei werden die kalten Getränke in etwa auf 5 °C gekühlt, während die heißen Getränke auf 55 °C erhitzt werden. Meistens leuchten die Knöpfe bei den Getränkeautomaten bei heißen Getränken rot und bei kalten Getränken blau. Es handelt sich übrigens nicht um Getränkespender, sondern um Dosen oder Flaschen, die erhitzt werden. Besonders beliebt sich Kaffes und Tees, aber auch Suppen erfreuen sich großer Beliebtheit. In einen durchschnittlichen japanischen Getränkeautomaten passen übrigens circa 500 Dosen.

Umweltaspekte

In letzter Zeit kam in Japan teilweise Kritik an den Automaten auf, da diese natürlich auch sehr viel Energie fressen, wenn diese 24 Stunden am Tag im Betrieb sind, da die Automaten beleuchtet sind und die Getränke wie gesagt kühlen und erhitzen. Moderne Verkaufsautomaten in Japan haben deswegen verschiedene Funktionalitäten, um Strom zu sparen.

Dazu gehört z. B. ein intelligenter Computerchip, der den Stromverbrauch steuert, Belichtungssensoren, die die Beleuchtung je nach Außenbelichtung anpassen. So wird die Belichtung beispielsweise ausgeschaltet, wenn der Automat durch eine externe Quelle (z. B. die Sonne) belichtet wird. Die Automaten sind heute so aufgebaut, dass nur die vorderen Getränke (die als Nächstes verkauft werden) erhitzt bzw. gekühlt werden und nicht alle Getränke im Automaten. Außerdem sind die neueren Automaten auch deutlich besser isoliert. Es gibt auch schon Getränkeautomaten, die mit einer Wärmepumpe natürliche Energiequellen nutzen, um die Getränke zu erwärmen.

Der Stromverbrauch der japanischen Verkaufsautomaten ist alleine von 1991 bis 2011 um 70 % gesunken. Außerdem werden in den letzten Jahren auch häufig stromsparende LED verbaut.

Fragen bitte!

Wenn euch wichtige Infos über Verkaufsautomaten (Jidōhanbaiki) in Japan fehlen oder ihr Fragen habt, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen. Auch wenn ihr einen Fehler gefunden habt, freue ich mich natürlich über einen Kommentar. Ich habe alles nach bestem Gewissen recherchiert, aber Fehler können natürlich immer passieren.

Wenn du dich für die japanische Wirtschaft interessiert ist vielleicht auch mein Artikel Die japanische Staatsverschuldung – Auswirkung von Corona interessant für dich.

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