In diesem Beitrag schreibe ich über meine Südostasienreise nach Thailand, Kambodscha und Singapur. Diese Reise hat zwar nicht viel mit Japan zu tun, aber dieser Blog heißt ja übersetzt nur „Tim’s Reise(n)“ von daher ist dieser Beitrag auch nicht ganz am Thema vorbei, aber ich werde ihn trotzdem in die Kategorie „Off-topic“ einordnen. Trotzdem hoffe ich, dass mein Reisebericht für Leute die eine ähnliche Reise oder eine Reise in eines dieser Länder planen hilfreich ist.

Wie ich auf Twitter und Facebook geschrieben habe, war ich für die letzten 10 Tage im Urlaub in Südostasien. Ich habe mich mit meiner Freundin (die von Tokio aus geflogen ist) in Bangkok getroffen von wo aus wir dann nach Kambodscha und daraufhin nach Singapur geflogen sind.

Ich bin diese Reise, das erste Mal mit Qatar Airways geflogen und kann mich nicht beschweren. Gerade Gabelflüge, dass bedeutet Ankunfts- und Abflugsflughafen sind unterschiedlich, sind oft recht teuer und Qatar Airways hatte als ich den Flug gebucht habe das beste Angebot. Ich bin also mit Zwischenlandung in Doha nach Bangkok geflogen und dann von Singapur wieder mit Zwischenlandung in Doha zurück nach München geflogen. Alles in allem war der Flug und der Service wie bei den meisten anderen Airlines auch also eigentlich nichts Besonderes, aber ich fand interessant, dass beim Unterhaltungsprogramm auch der Koran als E-Book und Hörbuch zur Verfügung stand. Ich hab mir trotzdem lieber ein paar Filme angeschaut.

Obwohl der August mitten in der Regenzeit liegt haben wir weder in Thailand noch in Kambodscha und Singapur einen einzigen Regentropfen gesehen. Obwohl Google und die Nachrichten fast jeden Tag meinten morgen wäre eine Regenwahrscheinlichkeit von >90%. Meine Freundin meint sie wäre eine Hare Onna (Übersetzt so viel wie Gutwetter-Frau). Das ist in Japan eine Bezeichnung für Frauen bei denen immer gutes Wetter ist, das Gegenteil ist Ame Onna, für Frauen bei denen immer schlechtes Wetter ist. Damit wäre nun auch der Japaninhalt für diesen Blogbeitrag da. 🙂

Thailand

Währung: Baht (1 Euro entspricht 33.46 Baht)
Englischkenntnisse: (Zumindest in Bangkok) gut
Öffentliche Sicherheit: Okay (Vorsicht vor Betrügern). Bitte immer vorher auf der Seite des Auswärtigen Amts nachschauen.
Visum: Mit deutscher Staatsbürgerschaft nicht nötig! Ihr könnt direkt zur Immigration ihr braucht auch kein Visa on Arrival.
Bargeld: Nicht nötig, Kreditkarte reicht.
Internet: Mit entsprechender SIM-Karte sehr gut.

Massage Geheimtipp: Von allen Massagesalons die wir besucht haben, hat mir der Salon Wat Po Thai Massage Salon 39 am besten gefallen. Eine 60-minütige Ganzkörper-Thai-Massge hat dort lediglich 420 Baht (12.55 Euro) gekostet und obwohl wir auch in teureren Läden waren hat mir hier auch die Massage selbst am besten gefallen. Der Salon hat auch eine japanische Karte und spricht Japanisch. Der Salon liegt nur wenige Gehminuten von der BTS Bahnstation Phrom Phong entfernt.

Link zu TripAdvisor

Unser Hotel:
Grand Swiss Sukhumvit 11 Hotel
★★★★
Das Zimmer war sauber und der Service gut. Das Zimmer war zwar etwas klein, aber für den Preis und die Lage für mich vollkommen okay. Wir hatten kein negatives Erlebnis in diesem Hotel. Vom Hotel sind es nur wenige Minuten (ca. 300 Meter) bis zur BTS Bahnstation „Nana“. Zu den Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt dauert es mit dem Taxi, dass man sich an der Rezeption rufen lassen kann, ca. 30 min. Das Essen und den Pool haben wir aus zeitlichen Gründen leider nicht ausprobieren können.

Bangkok

Mein Flugzeug landete wie die meisten internationalen Flüge am Flughafen Suvarnabhumi, es gibt aber noch einen weiteren internationalen Flughafen in Bangkok, und zwar den Flughafen Don Mueang auf dem größtenteils LCC landen. Meine Freundin landete auf diesem anderen Flughafen, deswegen musste ich nach meiner Landung erstmal zum Flughafen Don Mueang kommen. Wenn man ein Anschlussflug von Don Mueang hat gibt es einen Shuttle-Bus, da ich keinen Anschlussflug hatte blieben noch öffentliche Verkehrsmittel oder Taxi. Auch die App „GRAB“, die so ähnlich ist wie Uber soll in Bangkok gut funktioniert, aber da ich sie nicht ausprobiert habe, kann ich dazu nichts Weiteres sagen. Ich entschied mich aus zeitlichen Gründen für ein Taxi. Deswegen habe ich zuerst Geld an einem Geldautomaten (ATM) am Flughafen abgehoben, dafür fiel eine geringe Gebühr in Höhe von 180 Baht (5.38 Euro) an, aber auch bei anderen ATMs in Bangkok fiel diese Gebühr an, deswegen scheint das nicht am Flughafen gelegen zu haben. Am besten sollte man sich vorher überlegen wie viel Geld man braucht und nur 1-mal Geld abheben. Es gibt am Flughafen extra eine Zone wo die Taxis abfahren, ihr müsst dort eine Nummer ziehen und dann zu dem Taxi gehen. Taxis sind im Vergleich zu Deutschland relativ günstig aber am Flughafen fällt eine Zusatzgebühr an. Wenn ihr über die Autobahn/Tollway fahrt müsst ihr außerdem Zusatzgebühren zahlen, das Geld für die Benutzung der Autobahn müsst ihr dem Fahrer in Bar geben sobald er auf die Autobahn fährt, dort gibt es Schalter wo das Geld eingesammelt wird. Wir sind recht zügig durchgekommen und ich konnte meine Freundin am Flughafen Don Mueang abholen. Dort sind wir dann auch unserem ersten (und einzigen) Betrugsversuch begegnet. Ich habe nicht sofort gesehen wo die Zone für die Taxis ist und wir sind bei einem Taxi vor dem Flughafen eingestiegen, da dieser das Taximeter verdeckt hatte wurde ich sofort skeptisch, ich fragte ihn ob er das Taximeter benutzt, aber er bestand energisch darauf, dass er zuerst wissen will wo wir hinwollen. Daraufhin habe ich gesagt, dass wir aussteigen, wenn er nicht das Taximeter benutzt, was wir dann auch taten. Dann habe ich einen Flughafenmitarbeiter gefragt wo die Taxis sind und so kamen wir zu der Zone wo man wieder eine Nummer ziehen konnte. Allgemein kann ich nur empfehlen, wenn möglich das Taximeter verwenden zu lassen bzw. bei Tuk-Tuks vorher einen Preis auszumachen und sich vorher auf jeden Fall informieren wie viel für die Strecke üblich ist. Ich bin auch ganz schlecht im Verhandeln deswegen haben wir nur einmal ein Tuk-Tuk benutzt und sind sonst mit Taxis gefahren, die wir vom Hotel haben rufen lassen. Da es schon recht spät war sind wir noch ins Einkaufszentrum Siam Paragon gegangen haben etwas gegessen und uns umgeschaut und sind dann wieder ins Hotel gefahren.

Innerhalb Bangkoks sind wir hauptsächlich mit der Bahn gefahren diese ist sehr günstig, kommt häufig und ist sauber. Allerdings war sie häufig auch sehr überfüllt. Da meine Freundin schonmal in Bangkok war haben wir nur 1 ganzen + 2 halbe Tage für Thailand geplant. Den „ganzen“ Tag verbrachten wir in und um Ayutthaya deswegen hatten wir nur begrenzt Zeit für Sightseeing in Bangkok.
In Bangkok selbst haben wir uns deswegen leider nicht alles anschauen können was ich mir vorgenommen hatte, da wir dann nachmittags/abends doch lieber jeden Tag noch zur Massage gegangen sind. Aber vielleicht habt ihr ja mehr Zeit, ich habe mal die Attraktionen die ich mir anschauen wollte in Google Maps angefügt.

Wir konnten uns von den Sightseeing Spots nur “ The Golden Mount“ und „Royal Pavilion Mahajetsadabadin“ anschauen. Außerdem waren wir noch bei Mango Tango (ebenfalls in der Google Maps Karte zu finden).

Golden Mount

Als erstes sind wir mit einem Taxi vom Hotel zum Golden Mount gefahren. Ich hatte im Internet schon viel Positives über diesen Spot gelesen und wurde nicht enttäuscht. Es waren relativ wenig Touristen dort und die Aussicht vom Gipfel über die Stadt war auch sehr gut. Um den Golden Mount herum gab es auch einige interessante Tempel und Anlagen welche gut ausgeschildert waren.

Royal Pavilion Mahajetsadabadin

Vom Golden Mount sind es zu Fuß nur ein paar Minuten zum Royal Pavilion. Das Blumenmeer um den Pavillon war sehr schön und lud zu einem Spaziergang zwischen den Blumenbeeten ein. Wir hatten leider nicht so viel Zeit und sind dann recht zügig mit dem Tuk-Tuk zurück zum Hotel gefahren. Der Verkehr in Bangkok ist übrigens leicht verstörend. In dem Tuk-Tuk kam man sich vor wie in einer Achterbahn nur ohne Sicherungsgurte. Aber wir kamen lebend an.

Mango Tango

Mango Tango ist ein Geschäft in der Nähe der BTS Bahnstation „Siam“ wo viele verschiedene Gerichte mit Mangos angeboten werden. Die Mangogerichte waren sehr lecker und auch nicht allzu teuer. Allgemein waren die Früchte in Thailand aber auch in Kambodscha sehr lecker und gerade in Kambodscha auch extrem günstig.

Ayutthaya

Den einen vollen Tag den wir in Bangkok hatten, haben wir für einen Tagesausflug nach Ayutthaya genutzt welchen ich über GetYourGuide.de* gebucht habe. Wir haben verschiedene Tempel und alte Gebäude in Ayutthaya besucht und waren im Bang Pa-In Sommerpalast. Außerdem war eine Schiffsfahrt enthalten.
Wir haben folgende Tour gebucht: Link zu der Tour bei GetYoutGuide*.
Wir wurden früh morgens bei uns am Hotel abgeholt und sind dann zum Ort gefahren von wo der Bus abgefahren ist. Nachdem alle Teilnehmer da waren sind wir losgefahren und unser englischsprachiger Tourguide „Donna“ hat sich vorgestellt. Sie war sehr nett und ihr Englisch war auch verständlich. Wir sind dann mit dem Bus nach Ayutthaya gefahren und haben uns die alten Gemäuer und Tempel angeschaut. Dabei hat Donna immer interessante Fakten und Informationen zu den Tempeln parat gehabt. Wir haben uns Wat Mahathat, Wat Na Phra Men und Wat Lokayasutharam angeschaut. Daraufhin sind wir zum Sommerpalast in Bang Pa-In und im Anschluss zurück nach Bangkok gefahren. Dann sind wir mit dem White Orchid Flussboot auf dem Chao Phraya-Fluss gefahren und hatten eine gute Aussicht auf Bangkok. In der Beschreibung bei GetYourGuide steht man könnte auch Wat Arun sehen, wir konnten es leider nicht entdecken, aber vielleicht haben wir es auch nur übersehen. An Bord gab es ein Buffet, das auch ganz okay war. Vom Preis-/Leistungsverhältnis auf jeden Fall Top. Danach sind wir dann zurück zum Hotel gebracht worden.

Liegender Buddah bei Wat Lokayasutharam

Kambodscha

Währung: US Dollar (1 Euro entspricht 1.10 US Dollar)
Englischkenntnisse: (Im Hotel) gut / (Bei Einheimischen) mäßig
Öffentliche Sicherheit: Okay (Vorsicht vor Betrügern). Bitte immer vorher auf der Seite des Auswärtigen Amts nachschauen.
Visum: Visa on Arrival, kann bei Ankunft am Flughafen beantragt werden (Kosten: 30 USD; entspricht 27.20 Euro)
Bargeld: Wichtig! 30 USD pro Person für das Visum on Arrival dabeihaben! Wir haben die 30 USD am Flughafen in Thailand an einem ATM abgehoben. Ansonsten reicht eine Kreditkarte, ATMs sind vorhanden.
Internet: Mit entsprechender SIM-Karte selbst in Angkor Wat sehr gut.

Am dritten Tag ging es dann vom Flughafen Suvarnabhumi nach Kambodscha zum Flughafen in Siem Reap. Der Flug war sehr kurz, nicht länger als eine Stunde. Wir wurden am Flughafen von unserem Hotel abgeholt und erhielten zur Erfrischung jeweils eine gekühlte Flasche Wasser. Im Hotel haben wir dann erstmal einen Tee bekommen und konnten einchecken. Das Hotel war super.

Unser Hotel:
Victoria Angkor Resort & Spa
★★★★★
Das Hotel ist sehr schön im Kolonialstil gehalten und gut ausgestattet. Der Service war tadellos und nach einem langen Tag in Angkor Wat war das Hotel perfekt, um sich zu entspannen. Es gibt auch die Möglichkeit sich am Pool massieren zu lassen. Der Pool ist ebenfalls schön gestaltet und groß. Wir hatten leider aus zeitlichen Gründen wieder nicht die Möglichkeit den Pool auszuprobieren. Das Frühstücksbuffet soll ebenfalls sehr gut sein aber mit 25 Euro gerade für Kambodscha eben auch sehr teuer, auch die Massage ist mit 50 Euro pro Stunde nicht gerade preiswert. Wenn man das Geld hat ist das natürlich kein Problem, aber wir sind lieber zu einer günstigeren Massage in Siem Reap gegangen die im Reiseführer meiner Freundin empfohlen wurde. Gefrühstückt haben wir meistens im Golden Pumpkin, das Restaurant ist wirklich extrem günstig und hat auf TripAdvisor eine sehr gute Bewertung. Zum Beispiel kostet ein Mango Smoothie nur 1 USD und auch das Essen ist sehr günstig. Wir haben dort auch zwei Mal zu Abend gegessen.

Siem Reap

Siem Reap ist die zweitgrößte Stadt in Kambodscha und liegt direkt bei Angkor Wat, deswegen wird man wenn man Angkor Wat besuchen will nicht umhinkommen ein Hotel in Siem Reap zu buchen. Die Stadt war relativ sauber und wir hatten nicht unbedingt das Gefühl, dass die Stadt unsicher war, aber gerade Frauen sollten in den Abendstunden vielleicht schon aufpassen. Was etwas lästig war, waren die vielen Tuk-Tuk-Fahrer die einen quasi durchgehend angesprochen haben, ob man nicht zum Hotel gefahren werden möchte. Klar die wollen auch nur über die Runden kommen, aber man wurde wirklich durchgehend angeredet. Ich habe von meinem ganzen „No, Sorry“ noch immer einen fusseligen Mund ^^. Was auch auffällig war, war dass es nur sehr sporadische Fußwege gab, meistens musste man quasi auf der Straße laufen.
Meine Freundin und ich sind nicht so die Party People deswegen können wir dahingehend keine Empfehlung aussprechen, aber die Pub Street bot eine interessante Atmospähre.

Pub Street in Siem Reap

Dort waren wir im Restaurant „The Red Piano“ bei dem Angelina Jolie für ihren Dreh der Tomb Raider Filme, welche teilweise in Angkor Wat gedreht wurden, regelmäßig gegessen haben soll. Es gab im Restaurant, welches von einem Belgier geführt wird, sogar einen Angelina Jolie Drink. Wer sich für die Geschichte Kambodscha’s interessiert kann sich auch den Film „Der lange Weg der Hoffnung“ auf Netflix anschauen bei dem Angelina Jolie Regie führte. Er zeigt den Schrecken den die kommunistischen Roten Khmer noch vor wenigen Jahrzenten in Kambodscha verbreiteten.

The Red Piano auf der linken Seite

Vom „Red Piano“ ist es übrigens nur 1 Minute bis zum Lemongrass Garden Spa (Link zur Website; Google Maps Link) wo wir eine traditionelle Khmer-Massage genießen konnten. Das Geschäft wurde wie oben erwähnt im Reiseführer meiner Freundin empfohlen und ich kann diese Empfehlung nur weitergeben, die Massage war im Vergleich zum Hotel sehr günstig und hatte eine schöne beruhigende Atmosphäre. Nach einem langen Tag in Angkor genau das Richtige.

Angkor Wat

Kosten:
Eintrittsticket:
1 Tag: 37 USD ( 33.55 Euro)
3 Tage: 62 USD ( 56.22 Euro)
7 Tage: 72 USD ( 65.29 Euro)
Fahrer: 15-20 USD pro Tag + Trinkgeld ( 13.60–18.14 Euro)

Angkor Wat ist nur eine der Tempelanlagen in der Region Angkor welche aus etlichen Tempelanlagen besteht. Deswegen braucht man auf jeden Fall ein Gefährt, um zu den verschiedenen Anlagen zu kommen. Das klassische Vehikel ist wohl das Tuk-Tuk, welches auch wir genutzt haben. Ich habe mir vorher bei TripAdvisor einen Tuk-Tuk Fahrer mit guten Bewertungen rausgesucht und diesen dann per WhatsApp kontaktiert. Ein Tuk-Tuk Fahrer kostet pro Tag ca. 15 USD (13.60 Euro). Wir haben 20 USD pro Tag bezahlt, aber wie oben gesagt kann ich nicht so gut verhandeln und wenn ich jemanden bei 20 Euro pro Tag noch runterhandeln würde, würde ich mich schlecht fühlen. Wir haben unserem Tuk-Tuk Fahrer am Ende sogar 50 Euro für die zwei Tage bezahlt, weil er einen so guten Service geboten hat. Er sprach gut Englisch und ist uns, wenn wir nach 1 Stunde oder mehr aus den Anlagen kamen, immer schon vorgefahren, als wenn er durchgehen gewartet hat wann wir rauskommen. Außerdem hat er uns immer eisgekühltes Flaschenwasser bereitgestellt. Er hat sich sehr über das Trinkgeld gefreut und lieber lass ich ein bisschen mehr Trinkgeld bei einem Einheimischen als im Hotel wo ein Frühstück 25 Euro kostet.
Man kann Angkor Wat auch mit dem Fahrrad erkunden, aber ich kann davon nur abraten, als wir da waren war es extrem heiß und die Tempel liegen teilweise sehr weit auseinander. Man kann auch einen Autofahrer einstellen, das kostet dann aber ein bisschen mehr als ein Tuk-Tuk, außerdem konnte man sich ein Motorrad oder ein Auto mieten und selbst fahren, aber dann sollte man sich vorher die Routen genau einprägen, da die Tempelanlage wie gesagt sehr weitläufig ist.
Früher konnte man Angkor auch auf dem Rücken eines Elefanten erkunden, aber das wurde aus tierschutzrechtlichen Gründen verboten.

Small Circuit + Sonnenaufgang

Angkor Wat

Am ersten Tag wurden wir von unserem Tuk-Tuk-Fahrer Sovann um 4 Uhr morgens am Hotel abgeholt und sind dann zur Eintrittskartenverkaufsstelle gefahren.

Unser Tuk-Tuk-Fahrer Sovann
Website

Danach sind wir dann nach Angkor Wat gefahren, um uns den Sonnenaufgang anzuschauen. Der Sonnenaufgang war ehrlich gesagt ein bisschen enttäuschend, aber das ist ja quasi Zufall. Danach haben wir dann die Anlage um Angkor Wat erkundet.
Achja die Anlage von Angkor Wat ist übrigens sehr eindrucksvoll, dass ich den Sonnenaufgang kritisiert habe sollte nicht zu dem Trugschluss führen, dass ich die Anlage an sich nicht gut fand. Angkor Wat ist das bisher beeindruckendste Bauwerk das ich gesehen habe, gerade wenn man sich das Alter überlegt.

Sonnenaufgang beim Angkor Wat

Nach Angkor Wat ging es dann zu den anderen Tempeln auf dem Small Circuit, dabei konnten wir uns soviel Zeit nehmen wie wir wollten.

Small Circuit:
Angkor Wat ➔ Bayon BaphuonPhimeanakasTerrasse der ElefantenChau Say TevodaTa KeoTa ProhmBanteay KdeiSrah Srang

Bayon

Baphuon

Phimeanakas

Phimeanakas Tempel

Terrasse der Elefanten

Chau Say Tevoda

Ta Keo

Ta Prohm (Tomb Raider Tempel)

Banteay Kdei Temple

Srah Srang

Trotz Regenzeit kein Wasser im Srah Srang

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt waren wir nach diesem langen Tag sehr erschöpft und brauchten erstmal eine traditionelle Khmer-Massage. 🙂

Grand Circuit + Sonnenuntergang

Am zweiten Tag ging es dann etwas später los, da wir den Tag mit einem Sonnenuntergang beenden wollten.

Grand Circuit:
Pre RupÖstlicher MebonTa SomNeak PeanPreah KhanPhnom Bakheng

Pre Rup

Östlicher Mebon

Ta Som

Neak Pean

Preah Khan

Preah Khan

Sonnenuntergang vom Phnom Bakheng

Sonnenuntergang vom Phnom Bakheng

Nach einem langen Tag in Angkor haben wir uns dann schon auf unser klimatisiertes Hotelzimmer gefreut.

Singapur

Währung: Singapur-Dollar (1 Euro entspricht 1.50 US Dollar)
Englischkenntnisse: sehr gut
Öffentliche Sicherheit: Sehr sicher. Bitte trotzdem vielleicht nochmal auf der Seite des Auswärtigen Amts nachschauen.
Visum: Mit deutscher Staatsbürgerschaft nicht nötig! Ihr könnt direkt zur Immigration gehen.
Bargeld: Wird nicht zwingend benötigt, Kreditkarte reicht.
Internet: Mit entsprechender SIM-Karte sehr gut.

Unser Hotel:
Grand Park City Hall Hotel
★★★★★
Das Hotel war gut, aber wie eigentlich immer konnten wir den Pool aus zeitlichen Gründen nicht ausprobieren. Was mich besonders beeindruckt hat war das wirklich große Zimmer. Außerdem gab es eine App zum Hotelzimmer mit der man alles im Zimmer steuern konnte, von der Klimaanlage bis zum Fernseher und den Lichtern. Das Hotel ist sehr zentral gelegen und man kommt mit der Bahn in kürzester Zeit zu den wichtigsten Sightseeing-Spots.

Als nächstes ging es dann vom Flughafen in Siem Reap zum Flughafen Changi in Singapur. Dort sind wir dann erstmal mit der Bahn zum Hotel gefahren. Wir haben uns eine Bahnkarte geholt wo man Prepaid Guthaben aufladen kann und damit dann durch die Bahnschranken kommt. Es gibt auch ein Dreitageticket aber für uns war diese Variante günstiger.

Darauf hin sind wir zum Mount Faber gefahren wo wir ein Cable Car für uns beide gemietet haben und bei einem drei Gänge Menü die Aussicht bei Sonnenuntergang genießen konnten.

Am nächsten Tag hatte es meine Freundin leider erwischt und sie war sehr krank deswegen mussten wir den gesamten Tag im Hotel verbringen. Aber die Möglichkeit gibt es in Südostasien leider immer. Woran es genau lag können wir nicht mehr sagen, ich habe eigentlich immer das Gleiche gegessen und habe nichts bekommen.

Zum Glück ging es ihr am darauffolgenden Tag wieder besser und wir konnten zum Zoo von Singapur fahren. Dort haben wir vormittags den Zoo besucht, daraufhin die River Safari, dann die Night Safari und im Anschluss noch Rainforest Lumina. Der Zoo ist sehr sauber und schön und auch nicht überfüllt, gerade die Splash Safari hat uns sehr gut gefallen. Die Elefanten Show war ein bisschen langweilig aber besser als wenn die Elefanten irgendwas Unnatürliches machen müssten. Auch die „The Rainforest Strikes Back“-Show war schön anzuschauen.

Die River Safari bestand zum Teil aus einem Aquarium wie bei SeaLife wobei verschiedene Flüsse der Welt abgebildet waren. Außerdem haben wir die Amazon River Quest gemacht wo man mit einem Boot durch einige Gehege fährt und Tiere aus dem Amazonasgebiet betrachten kann. Unter anderem auch einen Jaguar.

Die Night Safari hat uns am besten gefallen, dort kann man erst abends rein und fährt dann erstmal mit einer Tram durch die Gehege, dadurch, dass die meisten Tiere nachtaktiv sind, waren viele Tiere aktiver als sonst im Zoo. Nach der Tramfahrt gibt es verschiedene Pfade, die man zu Fuß erkunden kann gerade mit meiner Freundin fand ich es sehr nett im dunklen die Tiere im Gehege zu suchen. Es war auch relativ leer, aber das hängt wahrscheinlich auch vom Wochentag ab.

Fishing Cat während der Show in der Night Safari
Feuerjonglage während der Night Safari

Wir waren danach schon sehr erschöpft aber sind dann noch zu Rainforest Lumina gegangen, dass ist im Singapore Zoo und war ganz okay, aber ist auf jeden Fall kein muss. Vom Rainforest Lumnia habe ich leider keine Fotos gemacht, wenn ihr euch dafür interessiert schaut doch auf der Website von Rainforest Lumina vorbei.

Da wir durch die Krankheit meiner Freundin einen Tag verloren haben mussten wir am letzten Tag relativ viel Sightseeing machen. Wir haben uns am letzten Tag Mitbringsel gekauft, waren im Marina Bay Sands, im Cloud Forest und Flower Dome und dann noch beim Merlion. Danach sind wir noch zum Juwel Einkaufszentrum beim Changi Flughafen gefahren.

Das war unsere Reise in Südostasien, ich würde mich freuen, wenn du vielleicht einige Inspirationen für deine Reise gewinnen konntest. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt könnt ihr sie gerne in den Kommentaren stellen.

Ich werde am 01. September mit Finnair über Helsinki nach Tokio zum Flughafen Narita fliegen und mein Auslandssemester an der Tokyo University antreten. Dann kann ich auch endlich mehr Beiträge über Japan schreiben. Bis dahin wird wahrscheinlich erstmal kein Beitrag kommen.

~ Tim

(* = Affiliatelinks/Werbelinks)

Zuletzt aktualisiert am

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.