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Igelcaf├ę in Harajuku

Am 10. September war ich mit meiner Freundin in einem Igel- und Ottercaf├ę in Harajuku. Vielen Deutschen sind die Katzencaf├ęs, die mittlerweile teilweise auch schon den Weg nach ├ťbersee gefunden haben, ein Begriff. Aber in Japan gibt es mittlerweile viele weitere beliebte Tiercaf├ęs, z.B. gibt es auch Eulencaf├Ęs, Hundecaf├ęs, Hamstercaf├ęs und Igel- oder Ottercaf├ęs.

Das Igelcaf├ę welches wir besucht haben geh├Ârt zu einer Kette mit dem Namen „HARRY“ hier der Link zur englischen Website von Harry. Wenn ihr bei der Website auf „Store“ klickt seht ihr auch die verschiedenen Tiercaf├Ęs die sie betreiben. Das sind haupts├Ąchlich Igelcaf├ęs aber auch ein Hamstercaf├ę in Roppongi und das Caf├ę, welches wir besucht haben bei dem es au├čer Igel eben auch Otter und andere Kleintiere wie M├Ąuse, Chinchillas und Hasen gibt. Bei diesen Caf├Ęs geht es eigentlich nicht darum etwas zu trinken sondern man bezahlt daf├╝r, dass man die Tiere streicheln, f├╝ttern und bei Katzen mit ihnen spielen darf.

Harajuku Terrace

Wir waren im „HARAJUKU terrace“, anbei habe ich den Standort bei Google Maps markiert.

Als wir dort waren gab es auch englischsprechendes Personal und ein englisches „Men├╝“. Es waren auch andere Ausl├Ąnder da und die Mitarbeiter meinten, dass viele Ausl├Ąnder kommen. Man bezahlt nach Zeit z.B. mind. 30 min und kann dann jeweils Futter f├╝r die einzelnen Tiere dazukaufen. Es gibt auch ein Set bei dem man 45min + Futter f├╝r Igel, Otter und Nagetiere kauft. Dann bekommt man ein Halsband umgeh├Ąngt, auf dem die Endzeit steht. Wenn man die Zeit ├╝berzieht muss man automatisch den Aufpreis f├╝r die n├Ąchste halbe Stunde bezahlen. Wir hatten uns f├╝r das Set mit dem Futter entschieden, aber man bekommt nur relativ wenig, also ungef├Ąhr 6 Leckerlis pro „Tierart“. Aber das macht nat├╝rlich Sinn, wenn sonst zu viele Besucher kommen w├╝rden die Tiere sich ja ├╝berfressen.

Igel

Man musste jedes Mal bevor man ein Tier anfassen durfte seine H├Ąnde desinfizieren und bei den Igeln musste man sich Handschuhe anziehen, wenn man die Igel anfassen wollte. Das Futter musste man den Igeln mit einer Pinzette ├╝bergeben.

Otter

Insgesamt gab es in dem doch eher kleineren Gehege vier Otter. Immerhin hatten die Otter von ihrem Gehege aus auch einen Zugang zu einem kleinen Pool. Das Futter musste man den Ottern durch kleine L├Âcher in der Plexiglasscheibe geben. Dabei konnte man die Otter auch an der Hand ber├╝hren. Weil die Otter logischerweise auch bei├čen k├Ânnen durfte man seine Finger nicht in das Gehege stecken. Nach deutschenm Standard w├Ąre das Gehege sicherlich zu klein gewesen, aber eigentlich handelt es sich bei diesem Tiercaf├Ę um einen Tierhandel also man kann die Otter auch kaufen. Deswegen ist das Gehege nur tempor├Ąr. Aber in Japan ist das Tierschutzgesetz schon viel schw├Ącher als in Deutschland.

Nagetiere

Abgesehen von den Igeln und Ottern gab es in dem Igelcaf├ę in Harajuku noch verschiedene Nagetiere.

Video

Hier noch ein kurzes Video von dem Igelcaf├ę in Harajuku. Sorry f├╝r die schlechte Quali, aber hab hier nur mobiles Wifi und deswegen nicht so viel Traffic!

Instagram

Schlusswort

Das Igelcaf├Ę war auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis, das man so in Deutschland nicht bekommen kann. Deswegen kann ich jedem, der Tokio besucht, empfehlen mal in so ein Tiercaf├ę zu gehen. Wie oben bereits erw├Ąhnt konnte man zumindest dieses Etablissement auch komplett auf Englisch besuchen!

Auch empfehlen kann ich einen Besuch in Akihabara, besonders wenn ihr euch f├╝r das popkulturelle Japan interessiert.
Hier ein kleiner Beitrag von mir zu einem Besuch in Akihabara.

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